Gute Kommunikation durch Redeanteile

Heute erhalten Sie einen meiner besten Tipps zum Thema Gesprächsführung. Gerade als Führungskraft ist es wichtig diesen niemals zu missachten. Insbesondere dort, wo wir einen Kulturwandel initiieren wollen und Menschen mitnehmen wollen und erreichen wollen, dass diese sich mit den Veränderungen identifizieren ist dieser Tipp das Beste, das ich Ihnen geben kann.

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Ich gehe soweit und sage überall dort, wo dieser Tipp beachtet wird, steigt die Wahrscheinlichkeit auf Gesprächserfolg dramatisch an. Sie lesen richtig, es gibt immer nur Wahrscheinlichkeiten, die wir erhöhen können. Eine Garantie gibt es in der Rhetorik nie. Denn der Andere kann immer "Nein" sagen. Dieses Recht hat jeder Mensch. Was wir tun können ist es die Wahrscheinlichkeit zum JA zu erhöhen. Hier hilft der folgende Tipp enorm.

Eine der wichtigsten Regeln im Gespräch für die Führungskraft ist die Folgende: Achten Sie darauf, dass Ihr Redeanteil immer kleiner 50% ist. Einige werden sich nun fragen, wie soll denn das gehen? Ja, das geht und gilt für alle Gespräche, auch dort wo wir Feedback geben wollen wie z.B. in Mitarbeiter- oder Beurteilungsgesprächen.

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Diese Regel ist eine Folge der Psychologie der Einflussnahme auf Menschen. Hier zwei prägnante Sätze: Wir können andere nicht überzeugen. Wir können andere nur einladen, sich selbst zu überzeugen. Dies ist keine Semantik, wie manchmal behauptet wird. Dies führt zu einer völlig veränderten Grundeinstellung der Gesprächsführung gegenüber.

Genauso wie jede Form der Motivation, kommt Überzeugung immer von innen aus dem Menschen heraus. Dies bedeutet, wir müssen die Bedingungen schaffen, so dass der Gesprächspartner sich selbst überzeugen kann. Das heißt kurz gefasst: Weg von der Sagetechnik - hin zur Fragetechnik. Nur wenn wir ein Gespräch konsequent vom Einstieg bis zum Abschluss durch Fragen führen, können wir die Regel zum Gesprächsanteil umsetzen. Das Schöne dabei ist: Wenn wir dies tun und dann doch mehr als 50% reden, macht es auch nichts. Hier erkennen wir, dass die Führungskraft ein Meister in der Anwendung von Fragetechnik sein muss. Dann steigt der Einfluss im Gespräch nachhaltig. Wichtig dabei ist noch: Die Frage entfaltet ihre führende Wirkung erst in der anschließenden Pause. Also nicht zu schnell sein wollen, Pause aushalten und den Mitarbeiter zwingen auf Fragen zu antworten. Wie sagen es die Jesuiten so schön: Die Pause ist das schärfste Schwert in der Dialektik im Sinne von Überzeugungstechnik. Also üben Sie sich im Aushalten von Pausen nach der Frage. Dabei immer Blickkontakt halten, dann hat die Pause Kraft. Sobald der Blick weggeht, ist es meist Schwäche und die Pause verliert ihre Kraft.

Also entwickeln Sie die Einstellung im Gespräch den Anderen ins Reden zu bringen, d.h. die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen. Haben Sie Mut und experimentieren Sie ein wenig.

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Ich freue mich auf Sie… bleiben Sie mir gewogen.
 
Es grüßt Sie alle herzlichst


 
Ihr Stefan Bartel

Safety Culture Coach®




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